Chirurgie Gynécologique

Du simple kyste au cancer de l’ovaire, en passant par la prise
en charge de l’endométriose, nos chirurgiens vous assurent
une prise en charge optimale.

Gebärmutteroperationen

  • Hysterektomie

 

Die Hysterektomie bedeutet das Entfernen der Gebärmutter.

Von vollständiger Hysterektomie spricht man, wenn die gesamte Gebärmutter und der Gebärmutterhals abgetragen werden.

Von subtotaler Hysterektomie spricht man, wenn der Gebärmutterhals beibehalten wird.

 

Bei dieser Maßnahme können die Eierstöcke mitentfernt werden oder erhalten bleiben.

Die Eileiter werden im Allgemeinen entfernt.

 

Operationstechnik:

 

Der Eingriff kann auf mehrere Arten erfolgen:

 

1- Vaginale Hysterektomie :

Der Eingriff erfolgt auf natürlichem Weg und beinhaltet keinen Einschnitt am Bauch.

Er kann in Vollnarkose oder Teilnarkose erfolgen.

Damit diese Technik zum Einsatz kommen kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

 

2- Laparoskopische Hysterektomie:

Diese Maßnahme wird mit kleinen Öffnungen am Bauch vorgenommen.

Am Ende des Eingriffs wird die Gebärmutter auf natürlichem Weg beseitigt oder in kleine Stücke geschnitten und über die Hautöffnungen entfernt.

Der Verlauf nach der Operation ist derselbe wie beim vaginalen Zugang.

 

Für diese beiden Methoden ist im Allgemeinen ein stationärer Aufenthalt von 1 bis 2 Tagen erforderlich.

Es ist kein Harnkatheter erforderlich und am Abend nach der Operation darf das Bett verlassen und gegessen werden.

Mit einer Genesungsdauer von etwa einem Monat ist zu rechnen.

 

 

3- Abdominale Hysterektomie:

In manchen Fällen ist eine Öffnung des Bauches notwendig.

Dies ist insbesondere bei sehr großen Gebärmuttern der Fall.

Im Allgemeinen wird der Schnitt quer angesetzt (wie bei einem Kaiserschnitt).

Der Verlauf nach der Operation dauert länger, der stationäre Aufenthalt beträgt etwa 3 bis 4 Tage, und die Schmerzen sind stärker.

Es wird eine angepasste Schmerzbehandlung über die Venen verabreicht, wobei meistens Morphinderivate zum Einsatz kommen.

Die Genesung dauert ebenfalls einen Monat.

 

  • Myomektomie

 

Das Fibrom oder Myom ist ein gutartiger Tumor, der sich zum Nachteil des Gebärmuttermuskels entwickelt.

Es handelt sich um eine häufige Erscheinung, die zahlreiche Frauen im Allgemeinen zwischen 40 und 50 befällt, aber auch schon früher auftreten kann.

 

Fibrome sind nicht gefährlich, können aber gelegentlich für Symptome wie starke Monatsblutungen (Meno-Metrorrhagien), Schweregefühl im Becken, Schmerzen und häufiger Harndrang verantwortlich sein.

Bei jungen Frauen können Fibrome aufgrund ihrer Position und der durch sie hervorgerufenen Veränderung der Durchblutung auch für Unfruchtbarkeit verantwortlich sein.

 

In diesen verschiedenen Fällen kann es angezeigt sein, eine Myomektomie durchzuführen, d.h. eine Beseitigung der Fibrome unter Erhaltung der Gebärmutter.

Vor dieser Maßnahme wird meist eine Kernspintomographie durchgeführt. Damit lassen sich Fibrome leicht lokalisieren und charakterisieren.

 

Diese Maßnahme wird im Allgemeinen mittels Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt.

Die Fibrome werden dann zerstückelt, um eine Extraktion über die kleinen Hautschnitte zu ermöglichen.

Der Verlauf nach der Operation ist generell unkompliziert, mit einem stationären Aufenthalt von 1 bis 2 Tagen und einer Genesung innerhalb von 2 bis 4 Wochen.

 

Gelegentlich wird aufgrund des Volumens, der Position oder der Zahl der Fibrome der Eingriff mit einem quer angesetzten Schnitt durchgeführt (wie bei einem Kaiserschnitt).

Der Verlauf nach der Operation dauert länger, der stationäre Aufenthalt beträgt etwa 3 bis 4 Tage, und die Schmerzen sind stärker. Dafür müssen intravenös Schmerzmittel verabreicht werden.

 

Bei der Verwendung der einen oder anderen Technik gibt es keine Vorteile für künftige Schwangerschaften, daher wird meist auf die Laparoskopie zurückgegriffen.

 

  • Uteroskopie

 

Bei diesem Eingriff wird ein Uteroskop (schmales mit Faseroptik versehenes Rohr), das mit einer Lichtquelle und einer Kamera versehen ist, auf natürlichem Weg in die Gebärmutterhöhle eingeführt, um den Inhalt direkt zu betrachten.

 

 

 

 

1- Diagnostische Uteroskopie:

Ziel ist die direkte Betrachtung der Gebärmutterschleimhaut, um eine Diagnose zu stellen. Diese Maßnahme wird meist durch eine Gewebeentnahme ergänzt, anhand derer sich Veränderungen objektiv untersuchen lassen.

 

2- Interventionelle oder operative Uteroskopie:

Das Ziel ist die Behandlung von krankhaften Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut.

Chirurgische Instrumente werden über das Uteroskop eingeführt und erlauben das Schneiden und die Gerinnungseinleitung.

Auf diese Weise können Polypen und Fibrome aus der Gebärmutterhöhle beseitigt werden.

Außerdem kann bei funktionellen Blutungen eine Blutstillung der gesamten Gebärmutterschleimhaut erreicht werden.

 

Diese Maßnahmen werden normalerweise ambulant durchgeführt, und die Genesung erfolgt unmittelbar.

 

 

  • Portiokonisation

 

Bei der Portiokonisation wird ein Teil des Gebärmutterhalses abgetragen.

 

1- In welchen Fällen wird der Eingriff durchgeführt?

Dieser Eingriff wird bei Veränderungen des Gebärmutterhalses, den sog. Dysplasien, durchgeführt.

Geringgradige Veränderungen können weiter beobachtet, schwere Dysplasien müssen operiert werden.

Die Veränderungen werden mit einem Abstrich vom Gebärmutterhals (PAP-Test) untersucht, mit einem Kolposkop lokalisiert und mittels Gewebeentnahme (Biopsie) diagnostiziert.

 

Unbehandelt können sich diese Veränderungen über mehrere Jahre zu einem Gebärmutterhalskrebs entwickeln: somit können sie als Krebsvorstufen angesehen werden.

 

Der Eingriff hat zwei Ziele:

 

  1. Diagnose: Es ist eine genaue Bestätigung der Art der krankhaften Veränderungen und ihrer Ausdehnung möglich.
  2. Therapie: Es ist eine vollständige Abtragung krankhaft veränderter Stellen möglich, womit sich die Entwicklung zum Gebärmutterhalskrebs verhindern lässt.

 

2- Operationstechnik:

Die Portiokonisation erfolgt im Allgemeinen unter Lokalanästhesie in Verbindung mit einer leichten Sedierung (medikamentösen Beruhigung).

Mit einem elektrisch geladenen Metalldraht lässt sich gleichzeitig schneiden und eine Gerinnung einleiten.

Der Eingriff dauert normalerweise etwa 10 Minuten.

Er wird meist in einer Tagesklinik durchgeführt.

 

 

 

 

 

3- Komplikationen:

  1. Postoperativ :
    Der Verlauf nach der Operation ist generell unkompliziert. In den Tagen nach dem Eingriff tritt häufig eine Blutung auf (bis zum 10. Tag). Dabei handelt es sich um ein Abfallen von Schorf, das dem Abbau der Heilungskruste entspricht. Gelegentlich kann die Blutung stark sein und eine Tamponade mit einer Kompresse erfordern, im ungünstigsten Fall muss eine Blutstillung operativ erfolgen.
  2. Aus der Ferne :
    Gelegentlich ist aufgrund der Stenose, also der Verengung des Gebärmutterhalses, eine Aufdehnung erforderlich, wenn der Ablauf der Regelblutung behindert ist. Gefahren für eine künftige Schwangerschaft sind sehr gering. Dennoch muss eine künftige Schwangerschaft gezielt beobachtet werden.

 

L'Institut de Gynécologie et d'Obstétrique

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