Prolapsus /

Incontinence Urinaire

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Operative Behandlung der Belastungsinkontinenz

 

Harninkontinenz (Blasenschwäche) ist definiert als unfreiwilliger Abgang von Urin aufgrund einer Beschwerde. Es gibt mehrere Arten von Harninkontinenz:

 

  • Die Belastungsinkontinenz: sie führt zu Harnabgang bei Belastungen wie Sport, Husten, Lachen, Niesen, Gehen, Positionsveränderung).
  • Dranginkontinenz: der Harnverlust tritt durch einen starken, nicht zu unterdrückenden Harndrang auf.
  • Mischinkontinenz : sie ist eine Mischung aus Belastungs- und Dranginkontinenz.

 

Harninkontinenz ist die Folge:

  • einer Schwäche der Muskeln des Perineums (Damms - Teil des Körpers, der das kleine Becken nach unten schließt und von den Enden von Harnwegen, Genital- und Verdauungswegen durchzogen  wird), die die Blase und die Harnröhre halten sollen.
  • einer Schwäche des Harnröhrenschließmuskels (Muskel, der für die Dichtigkeit der Harnblase sorgt).

 

Bei Frauen tritt dieses Problem häufiger auf, da ihre Harnröhre sehr kurz ist, ihr Schließmuskel nicht so stark, ihr Damm leicht verletzlich ist, da er durch mehrere Öffnungen belastet wird, über die Passagen erfolgen: über die Harnröhre, die Scheide und das Rektum. In der Schwangerschaft und insbesondere bei der Entbindung wird der Damm erheblichen Strapazen ausgesetzt.

 

Schließlich führt noch der Mangel an Hormonen nach der Menopause zu einer Austrocknung der Gewebe und zusätzlicher Anfälligkeit.

 

Wenn das Beckenbodentraining (Rückbildungsgymnastik) versagt hat und die Belastungsinkontinenz sehr stark ist, ist der chirurgische Eingriff derzeit eines der leistungsfähigsten Mittel, um den unfreiwilligen Harnabgang dauerhaft zu beseitigen.

 

Derzeit gibt es kein Medikament gegen unbeabsichtigten Harnabgang.

 

  • Prinzipien des Eingriffs?

 

Bei dieser Operation wird unter der Harnröhre ein kleines Band aus synthetischem Material positioniert. Dieses Band bleibt wie eine Hängematte unter der Harnröhre und unterstützt diese bei Belastungen, um das unfreiwillige Austreten von Harn zu verhindern.

 

Bitte beachten Sie, dass dieser Eingriff nicht für alle Fälle von Harninkontinenz geeignet ist. Die Entscheidung für diese Methode trifft Ihr Arzt nach einer Untersuchung und fordert gegebenenfalls ergänzende Prüfungen wie eine urodynamische Untersuchung an.

 

 

 

Im Operationssaal wird in gynäkologischer Position ein kleiner Schnitt von 2 cm in der Scheide vorgenommen. Das Band wird durchgeschoben und unter der Harnröhre mit Nadeln positioniert.

 

Einbringen eines Bandes unter der Harnröhre

 

Der Eingriff dauert 20 bis 30 Minuten.

 

Die Dauer des stationären Aufenthalts beträgt gewöhnlich einige Stunden bis zu 48 Stunden.

 

Der Eingriff ist schmerzarm. Es ist möglich, dass Sie einige Tage lang Schmerzen im Oberschenkel verspüren. Das liegt am Einbringen der Nadeln.

 

Die Genesung dauert durchschnittlich zwei Wochen, die Krankschreibung kann in Abhängigkeit von Ihrer beruflichen Tätigkeit angepasst werden. Nach Ihrer Entlassung können Sie Ihren normalen Aktivitäten nachgehen, heftige Belastungen und das Tragen schwerer Lasten (über 5 kg) sind allerdings einen Monat lang zu unterlassen.

L'Institut de Gynécologie et d'Obstétrique

121 A route d'Arlon / L-1150 LUXEMBOURG