Chirurgie Gynécologique

Du simple kyste au cancer de l’ovaire, en passant par la prise
en charge de l’endométriose, nos chirurgiens vous assurent
une prise en charge optimale.

Vulvachirurgie

  • Schamlippenverkleinerung

 

Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme zur Korrektur der kleinen Schamlippen, wenn diese als zu groß (Hypertrophie) angesehen werden.

Häufig stört eine Hypertrophie beim Sport, beim Verkehr oder verträgt sich nicht mit der Kleidung.

 

 

Der Eingriff wird im Allgemeinen unter Vollnarkose durchgeführt.

Die Korrektur besteht in der Entfernung eines Teils der Schamlippe, sodass das Aussehen natürlicher Geschmeidigkeit erhalten bleibt.

Somit gibt es keine Probleme bei der Heilung und bei künftigen Aktivitäten.

Die Naht wird mit sehr feinen resorbierbaren Fäden durchgeführt.

Dieser Eingriff erfolgt oft ambulant, gelegentlich ist jedoch ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht erforderlich.

Der Eingriff ist im Allgemeinen nicht schmerzhaft, die Genesung dauert jedoch eine Woche.

 

Komplikation:

Die Hauptkomplikation ist eine unzureichende Heilung, die zu einem Auseinanderdriften der Nahtstellen führen kann.

Dies kann für die Patientin beunruhigend sein, ist aber normalerweise keine schwere Komplikation.

Mit einem einfachen erneuten Eingriff können die Enden gefasst und neu genäht werden.

 

Ein Bluterguss (Hämatom) ist eine ungewöhnliche Komplikation.

 

Mittelfristig können Sensibilitätsstörungen eintreten, die aber im Allgemeinen nach einigen Monaten abklingen.

 

  • Operation an der Bartholin-Drüse

 

Die Bartholin-Drüsen befinden sich im hinteren Teil der Vulva direkt am Eingang der Scheide.

Sie sondern ein Sekret ab, das die Scheide befeuchtet, sind aber nicht unerlässlich.

Wenn es zu einer Blockade im Kanal kommt, bildet sich eine Zyste. Eine zusätzliche Infektion dieser Zyste führt zu einem Abszess der Bartholin-Drüse (Bartholinitis).

Die Zyste stellt sich als nicht schmerzhafte Verdickung dar, während der Abszess schmerzhaft und warm ist und normalerweise einer dringenden Abklärung bedarf.

Abszesse werden allgemein notfallmäßig operativ ausgeräumt.

Zysten können operiert werden, wenn sie nicht entzündet sind, dabei ist meist eine vollständige Entnahme der Drüse erforderlich.

 

Für die Dränage des Abszesses erfolgt gewöhnlich ein Schnitt und eine Desinfektion. Anschließend wird ein Netz vor Ort belassen, damit sich die Wunde nicht zu schnell wieder schließt.

Für knapp eine Woche ist eine häusliche Pflege durch eine Krankenschwester vorzusehen.

 

Wenn die Drüse vollständig entnommen wird und keine Infektion vorliegt, kann die Wunde unmittelbar mit resorbierbaren Nähten geschlossen werden.

L'Institut de Gynécologie et d'Obstétrique

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